Der neue Firmensitz von Alperia & Edyna in Meran ist ambitioniert – sowohl architektonisch als auch technisch. Die Realisierung konnte sich eine Gruppe Südtiroler Firmen sichern – neben uns von ATZWANGER waren noch Plattner, Obrist und Pichler projects dabei.
„Wir waren für die gesamte Gebäudetechnik zuständig. Unser Ziel war höchstes technisches Niveau für maximale Energieeffizienz und Komfort für die Nutzer:innen“, betont Luca Ciprian, Leiter Gebäudetechnik.
Heizung, Kühlung & Lüftung
Die Heiz- und Kühlanlage erfüllt höchste Ansprüche: „Für den Komfort der Büros und der rund 300 Mitarbeiter haben wir teils eine Metallstrahlungsdecke mit 6-Wege-Ventilen für eine unabhängige Regelung jedes einzelnen Raums, teils eine Fußbodenheizung sowie zahlreiche Gebläsekonvektoren eingesetzt", erzählt der Experte. Hinzu kommt die Lüftungsanlage, in der sechs Luftaufbereitungsgeräte und verschiedene Wärmerückgewinner für den regelmäßigen Luftaustausch sorgen. „Und alles auf Maß gefertigt, denn bei der elliptischen Gebäudeform funktionieren Standardmodule nicht“, ergänzt Ciprian.
Für das Data Center schließlich wurde ein hydronisches Kühlsystem geliefert – zur Sicherheit mit Kühlgruppen in doppelter Ausführung.
Sanitäranlagen & Regenwassernutzung
Auch das Trink- und Abwassersystem hat unser Team von ATZWANGER realisiert – inklusive der Regenwasser-Rückgewinnungsanlage für die Bewässerung der Grünanlagen und die WC-Spülungen. Dekoratives Highlight: Die Wasseraufbereitung für die Spiegelwanne zwischen den beiden Gebäuden. Mit 30 cm Tiefe umfasst der Wasserspiegel beeindruckende 2000 m2 Oberfläche!
Brandschutzanlage & Gebäudeautomatisierung
Der Auftrag umfasste zudem die komplette Ausführung der Brandschutzanlage mit Hydrantennetz für die gesamten Gebäude, während das Rechenzentrum mit einer Inertgasanlage ausgestattet wurde. Dank Überwachungssystem lässt sich die gesamte Gebäudetechnik auch direkt vom Computer aus steuern.
Um die Dimensionen dieser außergewöhnlichen Teamarbeit greifbar zu machen, nennt Ciprian einige Zahlenbeispiele: „Wir haben 25 km Rohre verbaut und 5000 m2 Lüftungskanäle.“
„Ein Prestigeobjekt für ATZWANGER, aber auch für mich persönlich. Projektleiter für einen solchen Großauftrag zu sein, hat für mich eine große Bedeutung – noch dazu als Meraner“ erklärt er.