Erneuerbare Energie mit Vergärungsanlagen

ATZWANGER schließt den Kreislauf der organischen Abfälle

Wie wird aus Abfall Energie? Mit innovativer Technik verwandeln unsere Anlagen Biomüll oder Agrarabfälle in Biomethan. 

Manuele Lesa, Vertriebsingenieur am ATZWANGER-Standort Palmanova, erklärt die Möglichkeiten anaerober Vergärung-Anlagen.

Es gibt:

  • Anlagen zur Behandlung von Bio-Müll
  • Und Anlagen, die landwirtschaftliche Biomasse z.B. Nebenprodukten wie Trester, Gülle, Silage oder Stroh verwerten.

     

„Bei der Behandlung von Müll sind wir bei ATZWANGER ausgesprochen flexibel und können uns an die Anforderungen unserer Kunden anpassen“, betont der Fachmann. „Je nach Ausgangsmaterial kommen Trocken-, Nass- oder Halbtrockenverfahren zum Einsatz. Organischen Müll, also Bioabfall können wir in Biomethan und wertvollen Dünger verwandeln. Wir holen aber auf jeden Fall das Beste aus jeder Art von Abfall heraus.“

Großanlagen für Biomüll

Zwei Müllverwertungs-Anlagen sind gerade in der Finalisierungsphase: Für die AMA (Azienda Municipale Ambiente SpA) in Rom (link zu News) entstehen Bioabfall-Vergärungsanlagen, die jeweils 100.000 Tonnen Biomüll aus der getrennten Sammlung verarbeiten und umwandeln – zu Kompost, also Dünger, und zu Methan. „Wir sind perfekt im Zeitplan, sehr zur Freude unserer Auftraggeber“, berichtet Lesa.

Bei diesen Anlagen setzt ATZWANGER auf vollständig geschlossene Systeme mit präziser Steuerung der biologischen Prozesse. „Wir arbeiten mit innovativen Geruchskontrollsystemen“, erklärt der versierte Techniker, „damit vermeiden wir Geruchsemissionen.“ Und natürlich wird der abgelieferte Biomüll bereits vorher entsprechend aufbereitet und von Schadstoffen und Verunreinigungen befreit.

Biomethan aus landwirtschaftlichen Nebenprodukten

Auch vier innovative Anlagen zur Verwertung von landwirtschaftlicher Biomasse werden gerade realisiert – ein weiterer Kompetenzbereich von ATZWANGER. Das Ziel: Die Produktion von Biomethan, das in das öffentliche Gasnetz eingespeist wird.

Eine solche Anlage besteht im Wesentlichen aus vier Bereichen:

  • der Aufbereitung und Zufuhr der Ausgangs-Biomasse,
  • der anaeroben Vergärung,
  • die Umwandlung von Biogas in Biomethan
  • der Trennung des Gärrests in feste und flüssige Endprodukte sowie deren eventuelle weitere Aufbereitung

     

„Die festen Endprodukte können als Dünger in die Landwirtschaft genutzt werden, müssen dafür aber entsprechend gelagert und behandelt werden“, erklärt Lesa. „Auch das Biogas muss für die Einspeisung noch in Biomethan mit entsprechender Qualität umgewandelt werden.“

So entsteht ein wertvoller Kreislauf: Landwirtschaftliche Nebenprodukte und organische Abfälle werden zu wertvollen Ressourcen. Innovative Technik als ein konkreter Beitrag zur Energiewende.